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ein Projekt zur Verbesserung der Transparenz im Gesundheitswesen ...
Träger: Verbraucher-Zentrale Hamburg, teilweise zusammen mit weiteren Partnern in Deutschland und anderen europäischen Ländern. |
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Was will |
Der Bedarf an Information
wächst. Patienten wollen nicht nur die Strukturen des Gesundheitswesens
durchschauen, sondern auch die Qualität der Angebote. Ohne
bewertende Information können Kranke niemals souveräne, mündige
Gesundheits-Bürger, Kunden oder Verbraucher werden, können sie
nicht wirklich Mitverantwortung für die Behandlung übernehmen,
können sie die Unterstützung durch sogenannte Lotsen (Hausarzt,
Krankenkassen, Patientenberater) nur als "benevolenten Paternalismus",
als (im besseren Falle wohlwollende) Fremdbestimmung erleben.
Patienten suchen also nicht nur nach Information über Krankheiten, sondern auch über Einrichtungen. Dabei wollen sie eigentlich nicht wissen, welches das "beste Krankenhaus", wer der "beste Arzt" ist, sondern sie suchen genau die Einrichtung, die ihren individuellen Bedürfnissen in der jeweiligen konkreten Situation gerecht wird. Die Entscheidung für eine bestimmte Behandlung und eine bestimmte Einrichtung wird nicht nur medizinisch begründet, sondern vor allem auch von ganz persönlichen, z.B. ethischen, alltäglichen, sozialen Faktoren bestimmt. PatientenNavigation will für Patienten und deren Berater und Behandler ein Hilfsmittel sein, um sich in dem komplexen System Gesundheitswesen zurechtzufinden -- nicht ein Lotse, der lenkt, sondern ein Kompaß, der den Patienten selbst die Entscheidung über die ihnen angemessene Behandlung überläßt. |
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Die "Informationstorte" |
Die für Patienten relevanten
Informationen beziehen sich auf zwei Bereiche:
Die Strukturdaten sind heute kein Geheimnis mehr. Sie stehen in Telefonbüchern und werden von zahlreichen, meist kommerziellen Anbietern präsentiert, sei es an telefonischen Hotlines oder im Internet. Sie beschränken sich in der Regel auf ein Minimum an Basisinformation, selbst bei Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen, die dafür wenigstens vollständig sind. Zunehmend werden neben Adressen aber auch Daten über Fremdsprachen, Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer und dergleichen aufgenommen. Selbstdarstellungen, Zertifikate und Gütesiegel bieten wichtige Anhaltspunkte für die Wahl von Einrichtungen der Gesundheitsversorgung. Allerdings sind sie eine Mischung aus Werbung und objektiver Information. Je mehr die Zertifizierung im Gesundheitswesen Fuß fasst, desto wichtiger wird es, Patienten über ihren Wert und ihre Bedeutung aufzuklären. Vor allem sollte nicht nur bekannt sein, welches Krankenhaus z.B. ein KTQ-Siegel oder eine TÜV-Plakette erhalten hat, sondern auch im Detail, warum. Das Qualitätshandbuch muss öffentlich zugänglich sein. Das Herzstück des Datenpools sind die Leistungsdaten: z.B. die demographische Struktur (z.B. die Spezialisierung auf geriatrische Fälle), die Verweildauer, die Häufigkeit von Behandlungsverfahren, das Verhältnis von operativen und konservativen Verfahren, die Morbidität, d.h. Diagnosen und Behandlungsverfahren, die Spezialisierung auf bestimmte Krankheitsbilder und Angaben zur Anschlussheilbehandlung. Das letzte "Tortenstück" der PatientenNavigation
sind Daten von Patientenseite, aus Befragungen und Rückmeldungen:
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Das EU-geförderte Transparenz-Projekt |
Vom 1.6.2000 bis 30.10.2001
arbeiteten wir zusammen mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
(Kiel), dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (Lübeck)
und weiteren Partnern in europäischen Ländern an einem von der
EU-Kommission (Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz) geförderten
Projekt, das durch einen europäischen Vergleich bisheriger Bemühungen
um Transparenz im Gesundheitswesen u.a. die Grundlage dafür legen
soll, daß die Länder Europas mehr voneinander lernen -- und
daß auch in Deutschland möglichst bald eine seriöse Bewertung
der Qualität von Gesundheitsdienstleistungen möglich ist.
Uns interessierten dabei vor allem folgende Fragen:
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Der Focus |
Aus der Fülle der Informationsbereiche
haben wir für dieses Projekt zwei Bereiche ausgewählt: die Transparenz
der Leistungen von Krankenhäusern und den Beitrag des Beschwerdemanagements
zur Leistungs- und Qualitätstransparenz.
Wir näherten uns diesen Fragen durch Recherchen in Ländern Europas und einen Vergleich der gefundenen Informationen über Systeme der patientenbezogenenen Qualitätstransparenz. |
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Der Abschlußbericht |
Bis
Ende 2001 arbeiteten wir am Projektbericht.
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Die Ansprechpartner |
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